Kontakt
Goldshauser Garten
Gerhard und Heidi Haimerl
Goldshausen 4
85417 Marzling
Tel.: 08167-1286
E-Mail: ghhaimerl@t-online.de
Öffnungszeiten


Mitte April bis September
nach Anmeldung
Eintritt 4,00 €/Person
Kinder bis 14 Jahre frei
Ab 15 Personen mit Gartenführung
(1 - 2 Stunden)
Bitte keine Hunde mitbringen
(siehe Bewohner)

Aktuelles

Offene Gartenpforte am 10.Juni
von 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr

am 06.08. 17.30 - ca. 20.00 Uhr
ein Garten voll Musik mit Cafe Caravan
Einlass ab 17.00 Uhr

Wir haben seit heuer einen Schwimmteich
Eltern haften für Ihre Kinder


Unser Garten liegt Im tertiären Hügelland zwischen Isar und Amper, östlich von Freising. Höchster Punkt 486 m.

Klima:
Winterhärtezone 6b; an kleinklimatisch günstigen Bereichen sind auch Pflanzen der Winterhärtezone 7b seit Jahren ausdauernd. Niederschlag: 800 mm/Jahr.

Einteilung und Entwicklung
Der Garten (insgesamt 3 h) liegt auf einer ca. 150 m langen, in N-S-Richtung verlaufenden Hügelzunge. So ergeben sich ein Ost-, ein Süd- und ein Westhang mit unterschiedlichen Bedingungen. Dadurch entstehen günstige Möglichkeiten für die Reliefgestaltung. Die umliegenden Flächen teilen sich in Ackerland und Wald. Auf dem Hügel besteht der Boden aus tertiärem sandigem Kies, der an den Hängen in lehmige Auflagen übergeht. Das Regenwasser versickert schnell, so dass bei längeren Trockenperioden Probleme entstehen können.
Die Entwicklung des Gartens ging am Anfang sehr langsam voran. Bis 1968 stand hier ein Bauernhof. Danach verfiel das Haus und in dem umliegenden Gelände entstand, neben einigen Wiesenflächen und einem Streuobstgarten, eine Brennnessel-Brombeer-"Wildnis".
1978 begann die Renovierung von Haus und Garten. Die Entwicklung schreitet seitdem immer weiter voran, d. h. es gab keinen festen Gartenplan, sondern eine langsame Ausweitung der gärtnerisch genutzten Flächen. Inzwischen ist ein großer Teil durch Wege erschlossen und in verschiedene Bereiche eingeteilt, wie z. B. Streuobstwiese, Rhododendronhain, Bambusdickicht, Magnolienweg, Wäldchen usw. Zunächst stand die botanische Sammelleidenschaft im Vordergrund. Der Schwerpunkt liegt bei Gehölzen (2014 über 600), da diese u. a. nach dem Anwachsen nur noch wenig Pflege benötigen. Natürlich werden Bäume und Sträucher auch von geeigneten Stauden begleitet, wie z. B. mehr als 130 Pfingstrosen.
Bald war auch klar, dass kein wahlloses "Pflanzensammelsurium" entstehen sollte. Für die Einteilung verschiedener Bereiche im Garten, waren neben pflanzenphysiologischen und soziologischen Bedürfnissen, auch gestalterische und ästhetische Gesichtspunkte von zunehmender Bedeutung.
Die Pflege des Gartens erfordert sehr viel Zeit und Energie, ist aber auch eine erfüllende Aufgabe. Jedes Jahr ergeben sich Veränderungen - manchmal auch ganz unerwartete - und fordern den Gärtner in all seinen Fähigkeiten in jeder Hinsicht. Das Schöne daran ist, es geht immer weiter.

Anhang Pflanzenliste als PDF-Dokument


Gartenbewohner:
Etwa 20 Vogelarten brüten regelmäßig im Garten Igel. Eichhörnchen, Wiesel, Steinmarder und Hasen fühlen sich ebenfalls wohl. An den warmen Hängen vermehren sich Zauneidechsen und Blindschleichen. Ringelnattern kommen von weit her und legen ihre Eier in die warmen Komposthaufen. Grasfrosch und Erdkröte nutzen den Weiher als Laichgewässer. Schmetterlinge, Libellen, Ölkäfer, Sandlaufkäfer, Wildbienen und viele andere Insektenarten leben regelmäßig hier. Um die vielen Blüten im Frühling und Frühsommer kümmern sich emsig einige Bienenvölker. Dazu kommen noch ein Hahn und mehrere Hühner, Dr. Radlmeier - ein Pfau -, Lenze, der Kater, Frau Grau die Kätzin, Susi der Wachhund und dazu noch das Gärtnerpaar Gerhard und Heidi mit ihrer Tochter, deren Ehemann und den beiden Söhnen Xaver und Bastian (Nachwuchsgärtner?)